

Keramik | Architektur
Dominik Laspeyres studierte Architektur an der Hochschule Darmstadt und schloss anschließend sein Masterstudium an der Technischen Universität Darmstadt ab. Die Auseinandersetzung mit Gestaltung, Form, Raum und Material bildet seit jeher die Grundlage seiner Arbeit.
Schon während des Studiums bestand ein Interesse an Keramik. Die entscheidende Möglichkeit, dieses Interesse zu vertiefen, bot sich während eines Auslandssemesters an der Seoul National University in Südkorea. Dort erhielt er die Gelegenheit, sich intensiv mit dem keramischen Handwerk auseinanderzusetzen und innerhalb kurzer Zeit eigene handwerkliche Fähigkeiten zu entwickeln.
Die intensive Begegnung mit dem Material und dem handwerklichen Prozess führte dabei zu einer zunehmend ernsthaften Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit und dem eigenen gestalterischen Ausdruck. Die unmittelbare Arbeit mit Ton stellte eine wertvolle Ergänzung zur architektonischen Ausbildung dar und eröffnete einen anderen Zugang zu Form, Materialität und Gestaltung.
Gleichzeitig wurde Keramik zu einem persönlichen Medium, um sich mit der koreanischen Kultur und der eigenen Herkunft auseinanderzusetzen. Südkorea ist für ihn ein zweites Heimatland, mit dem er verbunden ist, obwohl er dort nicht aufgewachsen ist. Die keramische Arbeit bietet ihm die Möglichkeit, dieser Verbindung nachzugehen und Fragen von kultureller Identität, Herkunft und persönlichem Ausdruck zu erforschen.
Heute verbindet seine Arbeit die analytische und räumliche Herangehensweise der Architektur mit der unmittelbaren, handwerklichen Auseinandersetzung der Keramik.

Keramik | Architektur
Dominik Laspeyres studierte Architektur an der Hochschule Darmstadt und schloss anschließend sein Masterstudium an der Technischen Universität Darmstadt ab. Die Auseinandersetzung mit Gestaltung, Form, Raum und Material bildet seit jeher die Grundlage seiner Arbeit.
Schon während des Studiums bestand ein Interesse an Keramik. Die entscheidende Möglichkeit, dieses Interesse zu vertiefen, bot sich während eines Auslandssemesters an der Seoul National University in Südkorea. Dort erhielt er die Gelegenheit, sich intensiv mit dem keramischen Handwerk auseinanderzusetzen und innerhalb kurzer Zeit eigene handwerkliche Fähigkeiten zu entwickeln.
Die intensive Begegnung mit dem Material und dem handwerklichen Prozess führte dabei zu einer zunehmend ernsthaften Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit und dem eigenen gestalterischen Ausdruck. Die unmittelbare Arbeit mit Ton stellte eine wertvolle Ergänzung zur architektonischen Ausbildung dar und eröffnete einen anderen Zugang zu Form, Materialität und Gestaltung.
Gleichzeitig wurde Keramik zu einem persönlichen Medium, um sich mit der koreanischen Kultur und der eigenen Herkunft auseinanderzusetzen. Südkorea ist für ihn ein zweites Heimatland, mit dem er verbunden ist, obwohl er dort nicht aufgewachsen ist. Die keramische Arbeit bietet ihm die Möglichkeit, dieser Verbindung nachzugehen und Fragen von kultureller Identität, Herkunft und persönlichem Ausdruck zu erforschen.
Heute verbindet seine Arbeit die analytische und räumliche Herangehensweise der Architektur mit der unmittelbaren, handwerklichen Auseinandersetzung der Keramik.
© 2026 Dominik Laspeyres
© 2026 Dominik Laspeyres
2025 | Mainz
Seit Anfang 2025 bin ich Mitglied im Community-Keramikstudio Clayworks in Mainz. Zufällig oder vielleicht auch schicksalhaft öffnete die Werkstatt genau zu dem Zeitpunkt seine Türen, als ich meine Masterarbeit abgeschlossen hatte und meinen Weg zurück in die praktische Arbeit mit Keramik suchte.
Die professionelle Ausstattung und die offene Atmosphäre haben mich von Anfang an begeistert. In den ersten Wochen und Monaten verbrachte ich viele ganze Tage allein im Studio, vertieft in Material, Formen und Experimente. Spätestens ab dem Sommer begann die Gemeinschaft jedoch rasant zu wachsen.
Mittlerweile betreue ich eine lockere wöchentliche Keramikstunde und unterstütze bei der Organisation und dem Betrieb der Öfen. Mehr Menschen, mehr Ton, mehr Arbeit und auch mehr Mitarbeitende, mehr Freundschaften und mehr Freude am gemeinsamen Arbeiten.



2025 | Montabaur
Eine unserer ersten gemeinsamen Aktivitäten bei Clayworks führte uns zur Tongrube von Goerg & Schneider. Wir wollten verstehen, wo das Material herkommt, das wir so schätzen und täglich in den Händen halten. Erst wenn man den Ursprung kennt, entwickelt sich ein echtes Bewusstsein für die natürliche Ressource Ton.
Die Führung gab uns spannende Einblicke in den Abbau, die Aufbereitung und den Weg des Tons bis in unsere Werkstätten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Goerg & Schneider für die Zeit und die interessanten Einblicke.




2023 | Seoul National University
Im Rahmen meines Masterstudiums der Architektur führte mich ein Auslandssemester an die Seoul National University. Eher zufällig verschlug es mich nicht nur an die Fakultät für Architektur, sondern auch an das Department of Fine Arts.
Dort belegte ich das Seminar Wheel Throwing II. Da mir die Grundlagen fehlten, musste ich zunächst die Inhalte des ersten Semesters nachholen. Schnell wurde klar, dass der Kurs deutlich mehr Zeit und Hingabe verlangte, als mein Stundenplan im Architekturstudium eigentlich zuließ.
Die Entscheidung, mich darauf einzulassen, fiel mir dennoch leicht. Die Möglichkeit, in ein völlig neues Material, neue Arbeitsweisen und eine andere gestalterische Denkweise einzutauchen, erschien mir einmalig. Rückblickend war genau dieser Schritt der Beginn meiner Reise in die Welt der Keramik.




2023/24 | Seoul National University
Im Rahmen meines Masterstudiums der Architektur führte mich ein Auslandssemester an die Seoul National University. Nicht zufällig verschlug es mich nicht nur in den Fachbereich Architektur, sondern auch in das "Department of Fine Arts".
Dort belegte ich das Seminar "Wheel Throwing II". Da mir die Grundlagen fehlten, musste ich zunächst die Inhalte des ersten Semesters nachholen. Schnell wurde klar, dass der Kurs deutlich mehr Zeit und Hingabe verlangte, als mein Stundenplan im Architekturstudium eigentlich zuließ.
Die Entscheidung, mich darauf einzulassen, fiel mir dennoch leicht. Die Möglichkeit, in ein völlig neues Material, neue Arbeitsweisen und eine andere gestalterische Denkweise einzutauchen, erschien mir einmalig. Rückblickend war genau dieser Schritt der Beginn meiner Reise in die Welt der Keramik.





2025 | Technische Universität Darmstadt
Als letzte studentische Leistung meines Masterstudiums hatte ich die Möglichkeit, ein eigenes Thema für eine wissenschaftliche Arbeit zu entwickeln. Nach meinem Auslandssemester in Seoul war dies die Gelegenheit, mich auch theoretisch intensiver mit dem Material Keramik auseinanderzusetzen.
Der direkte architektonische Bezug war zunächst nur indirekt vorhanden, dennoch wurde mein Thema angenommen: keramische Glasuren aus Holzasche.
Der Einstieg war ein Sprung ins kalte Wasser. Zunächst beschäftigte ich mich mit den Grundlagen der Glasurchemie – und kurz darauf bereits mit einem komplexen natürlichen Rohstoff: Holzasche. Learning by doing.
Verschiedene Werkstätten der TU Darmstadt und der Hochschule Mainz stellten mir unterschiedliche Arten von Holzabfällen zur Verfügung. Die Idee lag nahe, diese verschiedenen Aschen als Ausgangsmaterial für Glasuren zu untersuchen und miteinander zu vergleichen: Eichenholz, Lindenholz und Fichten- und Kiefernholz.
Der erste Schritt war jedoch grundlegend: Eine Glasurrezeptur zu entwickeln, die zuverlässig funktioniert. Die entscheidende Frage blieb dabei offen: Wird eine funktionierende Rezeptur auch mit unterschiedlichen Holzarten und deren individuellen Eigenschaften bestehen können?



